Wo ist Vitamin B6 enthalten?

Wo ist Vitamin B6 enthalten?

Inhaltsübersicht

Vitamin B6-Pyridoxin

Um überleben zu können benötigt der Körper viele verschiedene Nährstoffe, wofür wir diese benötigen ist jedoch oftmals unbekannt, in diesem Kurzbeitrag geht um die Frage: Wofür brauche ich Vitamin B6?

Vitamin B6 oder Pyridoxin gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen. Der Körper kann Vitamin B6 nicht selber herstellen, es muss regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Ein Mangel ist selten, da es in vielen pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln vorkommt.

Vitamin B6 ist wichtig für die Umwandlung und den Einbau von Eiweißen, für fast alle zentralen Stoffwechselvorgänge, für den Aufbau von Neurotransmittern, für die Verarbeitung von Mineralstoffen. Unterstützt das Immunsystem, ist Bestandteil einiger Enzyme und an der Hämoglobinbildung beteiligt.

 

Wie viel Vitamin B6 braucht der Körper?

Je nach körperlicher Aktivität, dem Alter und dem Gesundheitszustand brauchen wir ungefähr 1,2-1,8 mg Vitamin B6 pro Tag.

 

Wo ist Vitamin B6 enthalten?

Vitamin B6 kommt in vielen Lebensmitteln vor, ein Mangel ist unwahrscheinlich

LebensmittelGehalt in mg auf 100 Gramm% des Tagesbedarfs (1,5mg)
Sojabohnen1,066,67%
Lachs0,9765%
Sardinen0,9765%
Walnüsse0,8758%
Speisekleie0,7349%
Sonnenblumenkerne0,640%
Linsen0,640%
Rindfleisch0,533,33%
Erdnüsse0,4429,3%
Bananen0,3725%
Haselnüsse0,3121%
Kartoffeln0,320%
Möhren0,320%
Rosenkohl0,320%
Reis0,2819%
Brokkoli0,2819%
Vollkornnudeln0,213,3%

Wofür brauche ich Vitamin B6?

Vitamin B6 ist zum Beispiel für folgende Prozesse notwendig:

  • wichtig für die Umwandlung und den Einbau von Eiweißen
  • wichtig für fast alle zentralen Stoffwechselvorgänge
  • unterstützt das Immunsystem
  • Bestandteil einiger Enzyme
  • wichtig für den Aufbau von Neurotransmittern
  • an der Hämoglobinbildung beteiligt
  • wichtig für die Verarbeitung von Mineralstoffen

 

Wie macht sich ein Vitamin B6-Mangel bemerkbar?

Ein Vitamin B6 Mangel ist sehr selten, kann aber durch starken Alkoholkonsum oder die Einnahme von Medikamenten hervorgerufen werden.

Folgen und Symptome können sein:

Bei leichtem Mangel:

  • Schlechte Haut
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Eingeschränkte Immunabwehr
  • Lichtempfindlichkeit
  • Müdigkeit
  • Menstruationsbeschwerden

Bei schwerem Mangel:

  • Blutarmut
  • Funktionsstörung der Leber und des Nervensystems
  • Krämpfe
  • Schuppige Haut
  • Gestörte Verwertung von Mineralstoffen

 

Welche Vitamine gibt es sonst noch?

„Vita“ ist Latein und bedeutet Leben, ohne sie wären wir nicht in der Lage zu überleben. Es gibt dreizehn essenzielle Vitamine, darüber hinaus gibt es noch Provitamine, diese sind Vorstufen und können vom Körper in Vitamine umgewandelt werden.

Vitamine werden bei Erfüllung ihrer spezifischen Funktionen verbraucht und müssen neu aufgenommen werden.

Es gibt verschiedene Arten von Vitaminen:

Fettlösliche Vitamine: A, D, E, K

– Können vom Körper (primär in der Leber, aber auch im Fettgewebe) gespeichert werden

  • Überdosierung und Vergiftung möglich
  • werden an Eiweiße gebunden, um im Blut transportiert werden zu können.

Wasserlösliche Vitamine: C, B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, (B12)

-werden vom Körper nicht gespeichert und müssen (täglich) über die Nahrung aufgenommen werden

  • Überdosierung kaum möglich, Filterung über die Nieren und gegebenenfalls Ausscheidung über den Urin.
  • Zirkulieren im Blut
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